Den Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (http://www.ilo.org) ensprechend, gibt es derzeit 250 Millionen Kinder zwischen fünf und vierzehn Jahren, die arbeiten. Die Bedingungen unter denen sie ihr Einkommen und das ihrer Familien erarbeiten, sind oftmals ausbeutend und verletzten ihre Reche und ihre Würde (IPEC - Programm).
Die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit wurde weltweit 1998 durch den “Global March Against Child Labour” hervorgerufen (http://www.woek.de). Kinderarbeit entspricht in Europa nicht dem gängigen Muster von Kindheit. Kinderarbeit in Entwicklungsländern ist jedoch ein wesentliches Prinzip der Familienökonomie. Trotz weltweiter Maßnahmen gegen Armutsbekämpfung (http://www.2020vision.org), wäre es utopisch zu glauben, kurzfristig die Spirale von Kinderarbeit zu durchbrechen.
Daher muss ein realistischer Weg gefunden werden, Kindern neben ihrer Arbeit unter akzeptablen Bedingungen die Möglichkeit zu bieten, eine kindgerechte Förderung in Anspruch zu nehmen. K.I.D.S versucht daher, den Zugang zu Bildung und Ausbildung zu ermöglichen, will in extremen Fällen auch eine sozial Betreuung für betroffene Kinder leisten.
In diesem Kontext kooperiert K.I.D.S mit ethisch- und umweltengagierten Unternehmen wie der Schweizer Migros (http://www.migros.ch), die in ihrem Tätigkeitsfeld das Spannungsfeld von Wirtschaft, Umwelt und Sozialem aktiv wahrnimmt.



